Die große Bedeutung Israels für die nichtjüdische Christen

Die große Bedeutung Israels
für die nichtjüdischen Christen

1.Grundlegendes

Gottes Auftrag, Israel zu segnen: 1.Mose 12,3 (vgl. Gal 3,8); 4.Mose 24,1+9; Sach 2,12.
Israels Erwählung bleibt; die Enterbungstheologie (Substitutionstheologie) war ein großer Fehler: Röm 11,1+26. (Dazu sagte Papst Johannes Paul II. im November 1980: "Das jüdische Volk ist das Volk Gottes nach dem Alten Bund, was niemals durch Gott rückgängig gemacht wurde." und im April 1986: "Die Juden sind von Gott geliebt, der sie erwählt hat durch seine Berufung, die nicht widerrufen werden kann." Auf einem Gebetszettel, den Johannes Paul II. bei seinem Israelbesuch im März 2000 in die Klagemauer steckte, wurde ebenfalls das gegenwärtige jüdische Volk als "Volk des Bundes" bezeichnet.)

2. Jesus (Jeshua), unser jüdischer Messias (Maschiach, Christus)

Der Messias Jesus zur Errettung der Welt kommt aus dem jüdischen Volk, wie es die Bibel verheißen hat: 1.Mose 12,3; 22,18 (Apg 3,25); 28,14; Jes 49,6.
Jesus hat auf der Welt wie ein gläubiger Jude gelebt: Lk 2,41-42 (wahrscheinlich Bar Mitzwa (jüdische "Konfirmation")); Lk 4,16 (Jesus geht regelmäßig in die Synagoge wie ein gläubiger Jude); Jesus geht regelmäßig auf die jüdischen Feste: Pessach (Joh 2,13; (6,4); 12,1), Laubhüttenfest (Joh 7,2+10, vermutlich auch Joh 5,1); Chanukkahfest (Joh 10,22); Mk 7,5 (Jesus scheint sich an diese Regel gehalten zu haben, nur die Jünger nicht.); Mt 9,20 (Lk 8,44) (der Teil des Mantels, den die Frau berührt, den z.B. Martin Luther mit "Kleides Saum" (im griechischen Urtext "kraspedu") übersetzt, sind in Wirklichkeit die Zizit-Schaufäden, die ein gläubiger Jude gemäß 4.Mose 15,37-40 an seinem Gewand trug (Das ist auch im heutigen Israel zu sehen, wo die Zizit des Tallit qatan z.B. unter dem T-Shirt bei einem gläubigen Juden hervorschauen.)); Mk 11,7-8 (Jesus hält sich an die jüdische Regel, sich im Bereich von Jerusalem nicht zu verunreinigen, wozu auch Straßenschmutz zählt. Deshalb reitet Jesus auf einem Esel, zum Schutz vor Verunreinigung werden Kleider auf den Eselsrücken und den Weg gelegt.).

3. Jesus und das Alte Testament

Jesus hat überhaupt nichts vom Alten Testament aufgehoben oder verändert, sondern es nur erfüllt und vervollkommnet : Mt 5,17-19 (24,35); 23,3; 2.Kor 1,20 (Hierbei ist wichtig, daß Gott viele Gebote im Alten Testament von Anfang an nur den Juden gegeben hat. Diese Gebote gelten in der christlichen Kirche nur für die jüdischen Christen (messianische Juden), aber nicht für uns nichtjüdische Christen: Deshalb sind da, wo wir Gesetzeskritik finden, nur nichtjüdische Christen die Adressaten (Gal 5,3-4 ("der sich beschneiden läßt"))).
Die Kritik Jesu richtet sich deshalb nie gegen Gebote des Alten Testament, sondern nur gegen spätere Zusatzauslegungen von Schriftgelehrten und Pharisäern: Mk 2,18 - 3,6; Mk 7,3. Ebenso hebt Jesus in Mt 5,31-32 kein Gebot des Alten Testamentes auf, sondern radikalisiert nur die Ehe-Ethik, denn die biblische Vorschrift des Scheidebriefes (5.Mose 24,1) ist nur eine Notlösung bei zerbrochener Ehe und keine Erlaubnis Gottes zur Ehescheidung, genausowenig wie es 2.Mose 21,18-19 erlaubt, einen anderen zu verprügeln.
Denn: Der neue Bund, das Neue Testament bedeutet für die Juden nicht die Aufhebung des Gesetzes, sondern eine tiefere Verbindung mit dem Gesetz: Jer 31,31+33.

4. So brauchen Christen das Alte Testament und das Judentum, um den Messias Jesus und das Neue Testament zu verstehen

Grundlegend: Mt 13,52; Röm 11,18.
Beispiele: Die einzigartige Besonderheit, daß Jesus aus eigenem Munde lehrt (Mt 5,2: "tat seinen Mund auf") und aus eigener Autorität Gottes heilige Worte ergänzte und verschärfte (Mt 5,34: "Ich aber sage euch"), wird erst deutlich, wenn man aus dem Judentum weiß, daß alle Schriftgelehrten nur aus dem Mund eines anderen und aufgrund der Autorität eines anderen lehrten. Nur so versteht man, daß diese Bibelstellen Jesus in der Autorität Gottes zeigen. Gnaden-(Jubel-)Jahr: Lk 4,19 (Befreiung der Schuldknechte und Rückerhalt des überschuldeten Besitzes:3.Mose 25,10+15-16+23); die Wurzeln des Abendmahles im jüdischen Pessachmahl: Lk 22,15-20 (2.Mose 12); der Messias erlöst nicht nur unserer Inneres, sondern auch die sichtbare Welt, Natur, Politik, Geschichte: Röm 8,20-21 (Jes 11,1-9, besonders Vers 6-8).

5. Der Messias stellt den Staat Israel wieder her

Der auf die Welt gekommene und auferstandene Messias Jeshua erfüllt diese Verheißungen jetzt in diesen Jahrzehnten:
5.1. Politisch durch die Rückkehr der Juden: z.B. Apg 1,6-7; Jes 11,1-5 und 11-12; Hes 34,23 und 36,24.
5.2. Ökologisch durch Land- und Wüstenbegrünung: z.B. Hes 34,23 und 36,8+33-36; Jes 35,1-2.
5.3. Die Gemeinde der nichtjüdischen Christen hat hierbei den Auftrag zu helfen: 5.1: Jes 14,2; 49,22; (Jer 31,10); 5.2.:Jes 14,1; 49,23; 60,10; 61,5.

6. Mißbrauch der Bibel zur Verfolgung der Juden

Joh 5,18; 8,44 (Hier spricht Jesus nicht gegen alle Juden, sondern gegen seine jüdischen Widersacher, die für alle Menschen stehen, die an ihn nicht glauben. Außerdem kann das Wort auch mit "Judäer" statt mit "Juden" übersetzt werden); dagegen: Joh 4,22 und: Alle Jünger Jesu waren Juden.

7. Wie sollen Christen die Juden für ihren Messias Jesus gewinnen?

Nicht durch direkte Mission, wie gegenüber ungläubigen Menschen, sondern so, daß sie jüdische Menschen durch ihr Leben nach Jesus sehnsüchtig machen : Röm 10,19; 11,11.

Lesen Sie auch die kurze Seite zum 120.Jahrestag des 1.Zionistischen Kongresses 2017 und zum 70. Geburtstag des Staates Israel 2018, indem Sie auf diesen Satz klicken.
Ein Israeli, 75 Jahre alt, schreibt im Rückblick auf sein Leben anlässlich des 70.Geburtstages Israels: "I hardly recognize the poor country of my childhood, where most people could not speak Hebrew and we depended on donations and lownes for importation of food. Reality is beyond the wildest dreams of the founding fathers. God's miracles are breath taking."

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